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Dreiseitenhof in Flammen



Zwei Feuerwehrleute werden bei Großbrand in Letzendorf leicht verletzt


Von Sigrun Broschardt Letzendorf. Fassungslos stand Gerhard Prüfer gestern am späten Nachmittag vor seinem Dreiseitenhof in Letzendorf. Stall- und Scheunengebäude waren Opfer der Flammen geworden. Der 62-Jährige, selbst seit mehr als 40 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, hat viel reingesteckt in den Hof, der einst seinen Großeltern gehörte. "Und jetzt ist alles kaputt", sagt er kopfschüttelnd. Und packt wieder mit an bei den Löscharbeiten. Viele Schaulustige hatten sich unterdessen auch auf den Höhen um Letzendorf eingefunden.
Um 16.01 Uhr war die Brandmeldung gestern in der Geraer Leitstelle eingegangen. Als das Feuer ausbrach, waren Gerhard Prüfer und seine Lebensgefährtin nicht zu Hause gewesen. Nachbarn konnten deren Mutter noch rechtzeitig aus dem Wohnhaus holen. Auch die Tiere - Schweine, Schafe, Hühner und Kaninchen - wurden gerettet und ins Freie gebracht. "Es war wie ein Albtraum", sagt die Lebensgefährtin des Hofbesitzers, die mit ihrer Mutter gleich bei Dorfbewohnern untergekommen war. Sie war auf Arbeit gewesen, als Nachbarn sie über den Brand informierten.


Der bedeutete für die Freiwilligen von Endschütz und Letzendorf, Wünschendorf und Mosen, Ronneburg und Braunichswalde gestern Großeinsatz, wie Kreisbrandinspektor Stephan Junghans vor Ort sagte. Und die Löscharbeiten gestalteten sich zunehmend schwierig und zugleich nicht ungefährlich. Am Hofeingang drohte ein Giebel einzustürzen. Mehrere Schläuche waren zudem zwischenzeitlich geplatzt. Auch sorgten eingelagertes Stroh und Heu immer wieder dafür, dass die Flammen neu angefacht wurden. Nicht ganz geklärt war nach fast zwei Stunden auch noch nicht, ob sich noch ein Fahrzeug und Kanister mit Altöl in den Gebäuden befinden.

Dafür aber stand fest: Durch ihren Einsatz haben die Kameraden das Feuer vom angrenzenden Wohnhaus des in Letzendorf etwas abseits gelegenen Bauernhofes fernhalten können. Doch während dessen Bewohner mit dem großen Schrecken davon kamen, erlitten zwei Feuerwehrleute bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Einer konnte ambulant vor Ort behandelt werden, ein anderer wurde vorsorglich ins Geraer Klinikum gebracht. Zum Glück befinden sich vier, fünf Teiche in der Nähe des Brandortes, einer sogar unmittelbar davor. "An Löschwasser hat es nicht gemangelt", sagte der Endschützer Ortsbrandmeister Gerhard Trommer, des gestern den Einsatz leitete. Er war um 16.05 Uhr alarmiert worden und hatte schon auf dem Weg von seiner Arbeitsstelle in Ronneburg die Rauchschwaden weithin sehen können.

Bis in die Nacht war die Feuerwehr im Einsatz. Erst nach Ablöschen den Brandes konnte die Polizei mit den Ermittlungen zur Ursache beginnen. Die Schadenshöhe war gestern noch nicht bekannt.Es ist wie ein Albtraum.

Eine Bewohnerin des Dreiseitenhofes in Letzendorf.

Quelle: OTZ vom 6.3.2008
Fotos: ... der Twicht


 





 

         
 


 

so etwas gefällt dem Twicht ...


        
 


Wenn die Welt ein Dorf wäre ...


Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohnern reduzieren und auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden , so wäre dieses Dorf so zusammengestellt :

60 Asiaten
14 Afrikaner
11 Europäer
14 Amerikaner (Nord u. Süd)
1 Ozeanier

52 wären Frauen
48 wären Männer

70 Nicht-Weiße
30 Weiße

70 Nicht-Christen
30 Christen

89 Heterosexuelle
11 homosexuelle

6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen
und alle 6 Personen kämen aus den USA .

80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss

- Wenn man die Welt aus dieser Sicht betrachtet, wird jedem klar , dass das Bedürfnis nach Zusammengehörigkeit , Verständnis , Akzeptanz und Bildung notwendig ist .

- Falls Du heute Morgen gesund und nicht krank aufgewacht bist , bist Du glücklicher als 1 Million Menschen , welche die nächste Woche nicht erleben werden .

- Falls Du nie einen Kampf des Krieges erlebt hast , nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft , die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast - dann bist Du glücklicher als 500 Millionen Menschen der Welt .

Falls Du in die Kirche gehen kannst , ohne die Angst , dass Dir gedroht wird , dass man Dich verhaftet oder Dich umbringt - bist Du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt .

- Falls sich in Deinem Kühlschrank Essen befindet , Du angezogen bist , ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen - bist Du reicher als 75% der Einwohner dieser Welt .

- Falls Du ein Konto bei der Bank hast , etwas Geld im Portemonnaie oder etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel - gehörst Du zu 8% der wohlhabenden Menschen auf dieser Welt .

- Du , der Du diesen Text liest , bist Du doppelt gesegnet worden - denn :

1. Du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen die nicht lesen können .

2. Du hast einen PC!


Quelle : http://www.orbit9.de/wissen/
 
Diesen Ausschnitt aus einem alten buch hab ich bei books.google.com gefunden ... keine Ahnung was er bedeutet, aber mein Name steht drin !?

Vielleicht kann mir das jemand übersetzen !?


Eine kleine Geschichte:

Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor, das in Seide eingewickelt war:
« Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche. »
Er betrachtete die Seide und die Spitze.

« Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen.
Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit.
Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen.

Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde.
Seine Frau war gestorben.

Er drehte sich zu mir um und sagte: «Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf. Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders! »
Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger.
Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur, ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger.
Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungen besteht, die man zu schätzen wissen sollte.
Außerdem schone ich nichts.
Ich nehme die guten Kristallgläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.
Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es, wenn ich Lust habe.
Sätze wie « irgendwann » und « eines Tages » werden aus meinem Vokabular verbannt. Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.

Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist). Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen. Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.
Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).
Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wenn ich wüsste, dass meine Stunden gezählt sind.
Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denen ich schon so lange Kontakt aufnehmen wollte (… irgendwann, eben). Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte « irgendwann, eben » .
Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe.
Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf, was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Ich sage mir, dass jeder Tag ein besonderer Tag ist.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist besonders...
 


Mein Beitrag zur Killerspieldiskussion ...

  Statistik von Twicht


 

SATANISTENKONGRESS IN WEIDA ?!


Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern  

Die Geschichte des Aleister Crowley.

Edward Alexander Crowley wird am 12. Oktober 1875 in Leamington/England als Sohn des wohlhabenden Brauereibesitzers Edward und seiner Frau Emily Bertha Crowley geboren. Er wächst auf mit den strengen moralischen Normen der Eltern, die einer fundamentalistisch - christlichen Sekte anhängen, und des viktorianischen Zeitalters.
Schon früh wird der Junge dem Zeitgeist entsprechend auf Internate geschickt, in denen die Prügelstrafe herrscht. Er erleidet einen Nervenzusammenbruch und muss zwei Jahre lang zu Hause von Privatlehrern unterrichtet werden. Der bisexuell veranlagte Crowley , der schon im Internat seinen homosexuellen Neigungen ausgelebt hatte, verführt im Ehebett seiner Eltern das Dienstmädchen des Hauses. Alles in ihm scheint nach Rebellion gegen das herrschende System und die Eltern zu schreien. Crowleys Mutter ist es, die ihm, ganz ihrer fanatischen Gläubigkeit entsprechend, den Schimpfnamen ``des großen Tieres`` aus der Apokalypse des Johannes verleiht.
Im Alter von zwanzig Jahren schreibt sich Crowley am Trinity College zu Cambridge in den Fachrichtungen Philosophie, Psychologie und Wirtschaftswissenschaft ein, wechselt aber bald zur klassischen Philologie und verlässt das College schon drei Jahre später, 1898, ohne Abschluss.

Zu diesem Zeitpunkt hat er bereits mit der Erforschung alchimistischer und magischer texte begonnen und selbst die Gedichtbände ``Acldama`` und ``White Stains`` im Privatdruck verlegt.
Im selben Jahr lernt er auf verschlungenen Wegen den Leiter des 1888 durch Rosenkreuzer Mathers, Wescott und Woodman gegründeten Golden Dawn, Samuel Liddell MacGregor Mathers kennen, in dem er grundlegenden okkultistischen Praktiken begegnet. Innerhalb kürzester Zeit steigt Crowley in der Hierarchie des Ordens um mehrere Grade auf und widmet sich zahlreichen magischen Experimenten, die mit intensiven Drogenerfahrungen verbunden sind. Seine Zuflucht ist seit Oktober 1899 das Gut Boleskine in Schottland, das viele Jahre nach Crowley`s Tod von Led Zeppelin Sänger Jimmy Page gekauft werden sollte.

 Zum Zeitpunkt der Absetzung Mathers und der faktischen Auflösungen des Goldenen Dawn um Jahre 1900 hält sich Crowley allerdings in Paris auf.Schon früh beginnt er, die Welt zu bereisen. Seine Fahrten sind oftmals mit Ritualen und Anrufungen verbunden, so zum Beispiel 1901 auf den indischen Subkontinent, wo er, der schon als Jugendlicher begeisterter Bergsteiger war, nebenbei den K2 besteigt, 1905 erneut in den Himalaya, 1906 nach China.

Bereits 1893 hat er Rose Kelly geheiratet und begibt sich mit ihr auf Hochzeitsreise über Ceylon und Ägypten , wo ihm angeblich von einem ätherischen Wesen des ``Buch des Gesetzes`` diktiert wird. darin formuliert er zum ersten mal den Satz `` Tue, was du willst, sei das ganze Gesetz``.  

1909 lässt er sich scheiden. zusammen mit Victor Neuburg durchwandert er Nordafrika um empfängt nach Zelebration der ``Henochischen Anrufung`` des elisabethanischen Mystikers John Dee die Schrift `` The Vision and the Voice``. Nach Nordafrika kehrt er 1911 erneut zurück 1913 hält sich in Moskau auf, schreibt sein wohl berühmtestes Gedicht, die ``Hymne an Pan`` ,  die bei seiner Einäscherung in Brighton von seinem Freund Louis Wilkonson vorgetragen wird, `` City of God`` und `` The Fun of the Fair`` . Ende 1914 reist er in die Vereinigten Staaten, wo er im darauf folgenden Jahr aus finanzieller Not heraus Radakteur des Pro - deutschen Propagandablattes `` Propheten des Neuen Äons`` und nimmt den Namen ``To Mega Therion`` (das große Tier) an. erst 1919 kehrt Crowley nach England zurück, wo er 3000 Pounds erbt, die er wohl nutz ,um im April 1920 nach Cefalu auf Sizilien umzusiedeln und dort die `` Abtei von Thelema`` zu gründen.
Auf den Magier kommen schwere Zeiten zu. Im selben Jahr stirbt die Tochter, die er mit seiner geliebten Leah Hirsig hat, 1922 startet die englische Presse eine Kampagne gegen ihn, 1923 wird Crowley nach dem Tod seines Jüngeres Rapul Loveday aus Italien ausgewiesen.

Wieder reist der Rastlose , begibt sich zuerst nach Nordafrika, nimmt 1925 an einer okkultistischen Konferenz im thüringischen Weida teil, wo er Oberhaupt des 1902 von Karl Kellner gegründeten O.T.O. ( Ordo Templi Orientis) wird, reist weiter nach Frankreich, wo er 1929 ebenfalls ausgewiesen wird, nach England, dann erneut nach Deutschland , um Maria Theresa de Miramar zu heiraten. 1931 stellt er selbst angefertigte Gemälde in einer Berliner Galerie aus. Seine Frau wird in eine Psychologische Anstalt eingewiesen, Crowley kehrt nach England zurück, reist jedoch vermutlich in den Jahren 1936 bis 1938 immer wieder nach Deutschland, obwohl er Hitlers Ideologie verabscheut. 1939 schlägt der Magier dem britischen Außenministerium das ``V`` - Zeichen als Siegessymbol vor. 1944 entsteht unter seiner Aufsicht ein Tarot Kartenset der Malerin Frieda Harris. 1945 beginnt er mit der Arbeit an seinem letzten Werk `` Magick Without Tears``.

In seiner Crowley Biographie ``die tausend Masken des Meister) beschreibt der Autor Ralph Tegtmeier sehr anschaulich , was überhaupt im allgemeinen und speziell auf Aleister Crowley bezogen der Ausdruck ``Magie`` bedeutet, wobei ich an dieser Stelle noch einmal daran erinnern möchte , dass Magie und Satanismus zwei völlig verschiedene voneinander unabhängige und sich gegenseitig nicht bedingende Begrifft sind.

 Tegtmeier erklärt, das es in der Magie darum gehe, `` den Arm des Zufalls zu beugen und Einfluss auf die Natur zu nehmen`` Der Magier (Priester, Schamane....) wird als Vermittler zwischen der stofflichen Ebene unserer Wahl und der jenseitigen Ebene verstanden. Mittel verschiedener zum größten Teil geheimgehaltener , Wissenschaft (Zahlenmagie, Astrologie, Sexualmagie) sowie unter Einhaltung bestimmter Gesetze oder Riten gelingt es ihm, sich Zutritt zur jenseitigen Ebene zu verschaffen. Das Ritual ist Kern jeder magischen Handlung, wobei schon hier der Gedanke aufkommt, da unser tägliches Leben voll von kleinen Ritualen und somit im Grunde genommen Magie ist. Jeder, der den lauf des Schicksals durch Glücksbringer zu beeinflussen versucht, ist im Grunde genommen ein Magier.

Der christlichen Bibel nach ist jedoch jede Beschäftigung mit Magie( und damit ist Antasten einer von der Kirche für sich beanspruchten Monopols) Ketzerei, Teufelswerk und verboten. Aleister Crowley bediente sich der unterschiedlichsten Rituale, um die transzendentale Ebene zu erreichen, angefangen beim Studium magischer Schriften und der Anwendung der Kbbalah, einer Art hebräischen Weltformel , in der Buchstaben Zahlenwerte zugeordnet werden, über den Konsum verschiedener Drogen bis hin zur von ihm exzessiv betriebener Sexualmagie, in der der Moment größter Glückseligkeit jener Augenblick ist, das sich dem Magier der Einblick in  die jenseitige Welt ermöglicht. Viele seiner orgiastischen Rituale lassen Crowley auf den ersten Blick als Satanisten oder Schwarzmagier erscheinen, und sei es alleine sein bisweilen sehr dämonisches Erscheinungsbild und die Tatsache, das er ein ausgesprochener Verehrer des Hirtengottes Pan war, dessen ekstatisches Glaubensbekenntnis sich mit seinem eigenen wohl am ehesten in Einklang bringen ließ sein noch bis heute nachwirkender Ruf als Satanspriester basiert allerdings auf einem Bild, das sich zu Lebzeiten die Regenbogenpresse ausgemalt hat, und in der Crowley als ``Bestie in Menschengestalt`` , ``Kannibale`` und ``verderbtester Mann der Welt`` bezeichnet wurde.

Biograph Ralph Tegtmeier schreibt hierzu : ..... und mit schöner Regelmäßigkeit wird immer wieder der Dauerbrenner Aleister Crowley aus den Schubladen hervorgezerrt, werden die alten, schon seit Jahrzehnten widerlegten Behauptungen über den `` Satanisten`` und ``Kinderschlüchter`` wiedergekäut. Selbst das dabei benutze Fotomaterial wird immer gleich völlig sterotyp kommentiert.

Tatsächlich müssen selbst die weitgehend als Provokation inszenierten Rituale , wie etwa seine 1916 in Amerika durchgeführte Kreuzigung einer Kröte , die er angeblich auf den Namen `Jesus von Nazareth` getauft hatte, in ihrer Echtheit und Ernsthaftigkeit angezweifelt werden. Damals wie heute stürzte sich die Presse auf jede Sensation , die neue Leser versprach. Doch selbst mit dem so oft zitierten und misverstandenen Satz `` Tue was du willst, sei das ganze Gesetz`` den Satanisten wie das unsägliche Ehepaar Ruda als Freibrief für ihre abscheuliche Tat heranziehen wollen, verehrte Crowley keineswegs Satans, sondern forderte lediglich, der Mensch möge selbst die Verantwortung für all seine Taten und deren Konsequenz übernehmen, anstatt diese auf eine höhere Macht zu schieben.

 Nachvollziehen, wer oder was Aleister Crowley letztendlich war, fällt einem schwer, die wie seine Zeit nur aus dritter hand kenne, und wir späteren Generationen wohl noch schwer fallen. Zweifellos war Crowley ein begabter Dichter und ein Schauspieler , der sich selbst hervorragend und effektvoll in Szene zu setzen verstand. Gleichzeitig war er ein Abendteurer, der die Herrauforderung suchte, und ein Glücksritter , der ein reiches Erbe verprasste und im Alter von 72 völlig verarmt im Landhotel Netherwood bei Hasting an chronischer Bronchitis und Herzversagen starb.


Und niemand ist Schuld...

Im Internet kursiert ein Text, so schön und wahr, dass ich ihn hier wieder gebe, ohne den Urheber zu kennen.
Eine Generationsgeschichte. *

* Aus dem Stern 1 / 2004

Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun ... Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt...

Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70 Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten! Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm. Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen. Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar. Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mußten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wußte, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" . Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht. Wir aßen Kekse, Brot mit Butter dick, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick. Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen. Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde. Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns... Wie war das nur möglich? Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus. Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, mußte lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen. Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung. Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas! Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Mißerfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wußten wir umzugehen.
 

Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!